{"id":522,"date":"2016-08-08T12:34:38","date_gmt":"2016-08-08T12:34:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gurdjieff-dances.com\/ger\/?page_id=522"},"modified":"2016-08-08T12:34:38","modified_gmt":"2016-08-08T12:34:38","slug":"gurdjieff-movements-die-ausstrahlung-bewusster-prasenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gurdjieff-dances.com\/ger\/artikel\/gurdjieff-movements-die-ausstrahlung-bewusster-prasenz\/","title":{"rendered":"Gurdjieff-Movements: Die Ausstrahlung bewusster Pr\u00e4senz"},"content":{"rendered":"<p><em>Amiyo erz\u00e4hlt die Geschichte einer ihrer gr\u00f6\u00dften Lieben<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Wie hast du die Liebe zu den Movements entdeckt?<\/b><\/p>\n<p>Im Jahr 1989 bat mich Osho, mir die letzten zehn Minuten des Films \u201eBegegnungen mit bemerkenswerten Menschen\u201c (von Peter Brook und Mme Jeanne De Salzmann) anzusehen und darin die Schl\u00fcsselelemente zu den Gurdjieff-Movements zu finden. Damals hatte ich keine Ahnung, dass dies bald eine ganz wichtige Rolle in meinem inneren und \u00e4u\u00dferen Leben spielen sollte.<\/p>\n<p>Das Bild, das diese Bewegungsabl\u00e4ufe in mir hervorriefen, ging mir unter die Haut. Fast drei Tage verbrachte ich damit, mir pausenlos diese fremdartigen Bewegungen anzusehen \u2013 die im Film noch dazu stark gek\u00fcrzt wiedergegeben waren \u2013 und versuchte, die Choreographie dahinter zu entschl\u00fcsseln.<\/p>\n<p>So fing alles an. Inspiriert von meinem Meister, der mich aus ganzem Herzen auf diese Entdeckungsreise schickte, begab ich mich auf die Suche nach den Geheimnissen hinter diesen Movements \u2013 und diese Reise geht bis heute weiter.<\/p>\n<p>Drei Monate sp\u00e4ter, als Osho seinen K\u00f6rper verlie\u00df, verstand ich, was f\u00fcr ein wunderbares Abschiedsgeschenk er mir mit dieser Aufgabe gegeben hatte&#8230;<\/p>\n<p><b>Was hat dir an den Movements am besten gefallen?<\/b><\/p>\n<p>Abgesehen von der Sch\u00f6nheit der Movements war es dieses Gef\u00fchl, dass es hier um den inneren Zustand geht, um eine best\u00e4ndige Pr\u00e4senz, die sich in der Stille der Gesichter der T\u00e4nzer zeigt, in der entspannten Pr\u00e4zision ihrer Gesten. Hinter dem Tanz verbirgt sich ein absolut bewegungsloser Zustand von Bewusstheit. Und das gemeinsame Pulsieren der Gruppe ist einzigartig&#8230;<\/p>\n<p><b>Du bist T\u00e4nzerin, Tanzp\u00e4dagogin und Choreographin und hast fr\u00fcher viele verschiedene Tanztechniken und Geisteshaltungen studiert. Was war an den Gurdjieff-Movements so besonders f\u00fcr dich?<\/b><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war es eine energetische Sache. Wir sind Energie in Bewegung. Wenn ich mich bewege oder stillstehe, kann ich diesen Energiefluss in meinem Inneren wahrnehmen \u2013 als w\u00e4re mein K\u00f6rper ein Wirbelstrom frei flie\u00dfender Energie.<\/p>\n<p>Man darf nicht vergessen, dass die Movements f\u00fcr Gurdjieff eine Wissenschaft darstellten, keine Kunstform. Er war nie besonders begeistert, wenn sich die Leute ganz enthusiastisch \u00fcber die Sch\u00f6nheit der Movements \u00e4u\u00dferten. Er entwarf die Movements\u00a0 \u2013 insgesamt etwa 250 \u2013 schrittweise, verbesserte sie, \u00e4nderte bestimmte Aspekte daran und suchte tagein tagaus systematisch nach einer bestimmten Wirkung, einem bestimmten Archetyp, der sich dann in den Movements manifestieren sollte \u2013 und zwar sowohl individuell als auch in der Gruppe.<\/p>\n<p>Wenn er den Salle Pleyel in Paris betrat, wo gerade eine Gruppe seiner Sch\u00fcler \u00fcbte, kam es angeblich vor, dass er die Augen schloss und an ein paar Stellen der Movements \u00c4nderungen vornahm \u2013 mit geschlossenen Augen! Wer hat je von einem Choreographen geh\u00f6rt, der seine T\u00e4nze mit geschlossenen Augen kreiert \u2013 allein aufgrund seiner Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber den Schwingungen, die gerade im Raum sp\u00fcrbar sind?<\/p>\n<p><b>Wie funktionieren die Movements?<\/b><\/p>\n<p>Die Movements haben eine Doppelwirkung: W\u00e4hrend wir unsere Achtsamkeit in aufeinanderfolgenden Haltungen, Rhythmen und Positionsver\u00e4nderungen auf verschiedene K\u00f6perteile richten, durchbrechen die Movements die alte Struktur der \u201eautomatischen Bewegung\u201c. Sie stellen neue neuronale Verbindungen her, \u00f6ffnen uns f\u00fcr eine v\u00f6llig neue Art von Bewegung, f\u00fcr ein neues Denken und F\u00fchlen. Neue Br\u00fccken zwischen rechter und linker Gehirnh\u00e4lfte entstehen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir, wenn unser K\u00f6rper entspannt, unser Geist ruhig und unser Herz in Frieden ist, zu Kan\u00e4len f\u00fcr eine h\u00f6here, feinere Qualit\u00e4t von Energie werden. Nicht dass wir diese Energien selbst erzeugen \u2013 das Universum ist voll davon \u2013 doch wir sind dann f\u00fcr sie durchl\u00e4ssig. Jede Bewegung \u2013 innen wie au\u00dfen \u2013 wird zu einem Energiekanal.<\/p>\n<p>Die Gurdjieff-Movements ziehen h\u00f6here Energien an, die wir in unserem Alltag f\u00fcr gew\u00f6hnlich nicht wahrnehmen. Doch wenn wir einmal einen Geschmack davon bekommen und verstanden haben, was dazu erforderlich ist, k\u00f6nnen sie in unserem Leben immer gegenw\u00e4rtiger werden. Die Movements k\u00f6nnen uns im Leben eine Richtung weisen; sie k\u00f6nnen uns zeigen, wie wir Pr\u00e4senz erfahren und uns von konditionierten Reaktionen distanzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieser Zustand gesammelter Achtsamkeit stellt sich ein, wenn Denken, Herz und K\u00f6rper in einer Aktivit\u00e4t zusammenwirken oder in dieselbe Richtung gehen \u2013 stets unter dem wachsamen Blick des Beobachters. Die k\u00f6rperlichen Empfindungen, das Denken und F\u00fchlen schwingen im gleichen Takt, stehen miteinander in Einklang. Sie weichen nicht voneinander ab, sie l\u00f6sen sich nicht voneinander.<\/p>\n<p><b>Aber im Alltag sieht die Sache ganz anders aus!<\/b><\/p>\n<p>Ja, meistens ist unsere Aufmerksamkeit zerstreut: \u201eBevor ich gehe, muss ich noch f\u00fcnf E-Mails beantworten&#8230;\u201c, denke ich, w\u00e4hrend ich mir mit einer Hand die Z\u00e4hne putze und mit der anderen das Waschbecken saubermache; oder die Nachrichten im Radio h\u00f6re, w\u00e4hrend ich mir die Schuhe zubinde. Und dann wundern wir uns, dass wir am Ende des Tages so m\u00fcde sind! In dieser Multi-Tasking-Gesellschaft ist es heute notwendiger denn je, sich diesen Satz von Gurdjieff in Erinnerung zu rufen:<\/p>\n<p>\u201eWenn du etwas tust, tu es ganz. Eines nach dem anderen.\u201c<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnlich nehmen uns die Ereignisse in unserem Leben v\u00f6llig in Anspruch \u2013 ob Familie, Beruf oder gesellschaftliche Kontakte. Meist ist unsere Aufmerksamkeit auf ein \u00e4u\u00dferes Ziel gerichtet. Wir vergessen, dass da noch eine Bewegung ist, die nicht nach au\u00dfen gerichtet ist, sondern zur Quelle zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p><b>Wie k\u00f6nnen wir das mithilfe der Movements \u00e4ndern?<\/b><\/p>\n<p>Beim \u00dcben der Movements sehen wir, dass eine Bewegung nicht als Bewegung anf\u00e4ngt. Die \u00e4u\u00dfere Form der Bewegung ist nur ein kleiner sichtbarer Teil eines nicht sichtbaren Geschehens. Sie ist das Endprodukt. Sie beginnt als Impuls, der von einer bestimmten Atmosph\u00e4re angeregt wird, von einer energetischen Kraft durchdrungen ist. Bewusstes \u00dcben macht uns auf diese vier Schichten aufmerksam:<\/p>\n<p>Atmosph\u00e4re \/ Archetyp<br \/>\nImpuls<br \/>\nEnergie<br \/>\n\u00c4u\u00dfere Form<\/p>\n<p>Wir gestikulieren nicht willk\u00fcrlich mit Armen und Beinen. Wir durchleben das Ph\u00e4nomen Bewegung mit der gr\u00f6\u00dften Sorgfalt: Wir beobachten die Sinneseindr\u00fccke im K\u00f6rper; wir beobachten das Gef\u00fchl, das jede Bewegung hervorbringt, w\u00e4hrenddessen der Geist auf den K\u00f6rper konzentriert bleibt.<\/p>\n<p><b>Warum unterrichtest du die Gurdjieff-Movements so gerne? Du tust das nun immerhin schon seit \u00fcber zwanzig Jahren!<\/b><\/p>\n<p>Stell dir einfach vor, du betrittst einen Gruppenraum und findest folgendes Szenario vor: Ein paar Leute sitzen mit geschlossenen Augen auf dem Boden, sind entspannt, in sich gekehrt; andere liegen auf dem Boden, K\u00f6rper und Geist entspannt; wieder andere \u00fcben eine Bewegungsabfolge und helfen einander, vergleichen ihre Notizen. In diesem Moment herrscht im Raum eine Atmosph\u00e4re gesammelter Aufmerksamkeit, Freundschaft, innerer Disziplin und Entspanntheit, Stille, F\u00fcrsorglichkeit, Bem\u00fchen und M\u00fchelosigkeit. Dann bin ich zu Hause&#8230;<\/p>\n<p><b>Warum ist es so wichtig, in einer Gruppe zu arbeiten?<\/b><\/p>\n<p>Im Alleingang kann das sehr m\u00fchsam sein. F\u00fcr mich f\u00e4ngt alles mit der Gruppe an: eine Gruppe von Menschen, die bewusster leben wollen, ernsthaft, aber nicht ernst! Humor kann auf diesem Weg Wunder wirken!<\/p>\n<p><b>Was lehrst du als Erstes?<\/b><\/p>\n<p>Wir beginnen nie mit den Movements selbst. Zuerst bereiten wir uns mit \u00dcbungen, Visualisierungen und Meditationen vor, um bewusster und entspannter zu werden.<\/p>\n<p>Wir sind es so gewohnt, st\u00e4ndig irgendwelchen Ergebnissen hinterherzujagen und in Stress und Anspannung zu leben! Dann werden wir in unseren Forderungen und Erwartungen unnachgiebig und vergiften und sabotieren damit unsere Suche. Deshalb m\u00fcssen wir erst <i>lernen, wie man lernt<\/i>!<\/p>\n<p>Bevor wir mit den Movements beginnen, lernen wir zun\u00e4chst den K\u00f6rper ganz pr\u00e4zise in der so genannten \u201eNullposition\u201c zu positionieren. Mit der Nullposition wird ein Energiefeld im K\u00f6rper erzeugt, in dem sich der K\u00f6rper wohlf\u00fchlt, stabil und geerdet ist und die Einheit K\u00f6rper\/Geist jegliche Unruhe ablegt. Wir lernen wahrzunehmen, wie der K\u00f6rper auf dem Boden steht, sp\u00fcren sein Gewicht, seine Schwere und dar\u00fcber hinaus auch eine Kraft, eine Energie in uns. Durch dieses Sp\u00fcren sind wir mit dem K\u00f6rper verbunden.<\/p>\n<p>Wenn wir dann anfangen uns zu bewegen, achten wir darauf, <i>wie wir uns bewegen<\/i>, nicht darauf, <i>was wir tun<\/i>.<\/p>\n<p>In unserer zielorientierten Gesellschaft geht es immer nur um das Ergebnis. Doch hier lernen wir, dass ein Tanz nicht eine Abfolge von K\u00f6rperhaltungen ist. Normalerweise w\u00fcrden wir uns, sobald wir eine K\u00f6rperhaltung eingenommen haben, gedanklich sofort auf die n\u00e4chste Haltung einstellen. Unsere Aufmerksamkeit springt von Position zu Position \u2013 von einem Punkt zum n\u00e4chsten, ohne dass wir dabei in der Lage sind, der Bewegung selbst zu folgen, weil wir stets auf das Ergebnis ausgerichtet sind.<\/p>\n<p>Es geht darum, dass wir das \u201e<i>Wie<\/i>\u201c lernen, dass wir uns dessen bewusst werden, <i>wie wir uns bewegen<\/i>: Wie gehen wir von einer Position in die n\u00e4chste \u00fcber? Welche Qualit\u00e4t hat diese Bewegung? Ist sie aufgeregt, \u00e4ngstlich, unruhig, ruhig, mit Sorgfalt ausgef\u00fchrt?<\/p>\n<p>So wird eine anfangs ungeschickte Bewegung mit der Zeit flie\u00dfend, frei und reibungslos. Dann kommt Freude auf, ein Gef\u00fchl von Erf\u00fcllung und Harmonie. Und das \u00f6ffnet uns die T\u00fcren f\u00fcr eine tiefere Suche.<\/p>\n<p><b>Es hei\u00dft, dass Gurdjieffs Weg auf Willenskraft aufbaut. Ist das bedenklich?<\/b><\/p>\n<p>Ja, darin liegt eine Gefahr. Gurdjieffs Weg basiert tats\u00e4chlich auf Willenskraft. Wenn man also nicht sehr wach ist, kann das Praktizieren der Movements Eigenschaften verst\u00e4rken, die bereits tendenziell vorhanden sind: etwa bei jemandem, der von vornherein zu Rigidit\u00e4t neigt, oder bei jemandem, der machthungrig ist.<\/p>\n<p>Wenn wir unserem Denken also eine ganz bestimmte Richtung geben, entsteht dadurch Reibung: Wir k\u00e4mpfen gegen unseren Verstand an, Machtgef\u00fchle kommen hoch. Und Macht ist gef\u00e4hrlich, sie st\u00e4rkt nur das Ego. Gurdjieffs Weg wurde oft in einem sehr m\u00e4nnlichen, von Willenskraft gepr\u00e4gten Licht dargestellt\u00a0 \u2013 als Weg der Anstrengung, der doppelten, dreifachen Anstrengung.<\/p>\n<p>So wie ich es sehe, ist Anstrengung nat\u00fcrlich n\u00f6tig \u2013 viel wichtiger ist es jedoch, das genaue Gleichgewicht zwischen dem richtigen Ma\u00df an Anstrengung, Anspannung und Entspannung zu finden. Es ist mir ein Anliegen, einen weiblicheren Zugang zu bieten \u2013 inspiriert von Oshos Sichtweise und der (oft vergessenen) Arbeit Mme De Salzmanns. Vor seinem Tod \u00fcbertrug Gurdjieff die Verantwortung, seine Lehre \u2013 insbesondere die Lehre der Movements \u2013 fortzuf\u00fchren, an Mme De Salzmann. Sie meisterte diese Aufgabe mit au\u00dferordentlicher Klugheit und Hingabe.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verlieh sie dem aktiven Aspekt der Arbeit einen weiblicheren Charakter: neben Anstrengung betont sie die F\u00e4higkeit, loslassen zu k\u00f6nnen, empf\u00e4nglich zu sein, die Dinge so anzunehmen wie sie sind.<\/p>\n<p>Oshos Einsicht dazu:<\/p>\n<p>\u201eMeditation ist nicht Konzentration. Bei der Konzentration gibt es ein Selbst, das sich konzentriert, und ein Objekt, auf das es sich konzentriert. Es gibt eine Dualit\u00e4t. Bei der Meditation ist niemand drinnen und nichts drau\u00dfen. Es ist keine Konzentration. Bei der Konzentration ist ein Zentrum in dir. Bei der Konzentration ist ein Selbst in dir. Wenn sich jemand sehr stark konzentriert, kultiviert er damit ein sehr starkes Selbst. Er wird immer m\u00e4chtiger&#8230;<\/p>\n<p>[&#8230;] Die Kraft, die aus Frieden, aus Reibungslosigkeit, Kampflosigkeit und Geradlinigkeit hervorkommt, ist die Kraft einer Rose, die Kraft eines kleinen Lichts, die Kraft eines l\u00e4chelnden Kindes, die Kraft einer weinenden Frau, die Kraft, die sich in Tr\u00e4nen und Tautropfen verbirgt. Diese Kraft ist immens, aber nicht dr\u00fcckend. Sie ist unendlich, aber nicht gewaltsam.<\/p>\n<p>Konzentration macht dich zu einem willensstarken Menschen. Meditation macht dich zu einer Leere.\u201c<\/p>\n<p>Osho, <i>The Heart Sutra<\/i>, Kapitel 7<\/p>\n<p><b>So wie es aussieht, liegt die Herausforderung f\u00fcr dich darin, Osho und Gurdjieff unter einem Dach zu vereinen.\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Ich frage mich oft, was das Schicksal mir da aufgetragen hat: in meinem Unterricht und in meinem Leben einen Kreuzungspunkt zwischen Osho und Gurdjieff zu finden.<\/p>\n<p>Chetan und ich reisen das ganze Jahr \u00fcber rund um die Welt \u2013 Europa, die Vereinigten Staaten, Indien. Wir leiten Wochenendseminare, Intensivkurse und Lehrerausbildungen der Movements. Wir finden es gro\u00dfartig! Vor allem wenn wir die Movements in Dharamsala lehren und \u00fcben \u2013 wie jetzt gerade. Dharamsala ist die Hauptstadt der Exilregierung Tibets \u2013 hier wird die spirituelle Kultur Tibets gef\u00f6rdert. Es ist also sehr leicht f\u00fcr uns, hier einen direkten Zugang zu einer der Hauptquellen zu finden, an denen Gurdjieff die Movements gelernt hat: Tibet.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen wir die unglaubliche Sanftheit, den Mut und die Anmut des tibetischen Volkes auf uns wirken lassen. Die Ruhe der Natur, die majest\u00e4tischen Gipfel des Himalaya rufen uns nach innen \u2013 und hinauf. Genauso wie die Movements&#8230;<\/p>\n<p><i>Amiyo Devienne machte ihre Ausbildung als Tanzp\u00e4dagogin, Choreographin und Tanztherapeutin in Frankreich. 1978 wurde sie Sannyasin. In den darauffolgenden Jahren unterrichtete sie Tanz in den Kommunen und auf der Ranch (Osho-Kommune in Oregon). 1989 begann sie, die Gurdjieff-Movements zu unterrichten. Seit \u00fcber 15 Jahren reist sie rund um die Welt und leitet Kurse, Lehrerausbildungen und \u00f6ffentliche Auff\u00fchrungen der Movements.<\/i><\/p>\n<p><i>Chetan Greenberg befasst sich seit 1997 mit der Praxis und der Lehre der Movements. Gemeinsam mit Amiyo leitet er Seminare, Ausbildungen und \u00f6ffentliche Auff\u00fchrungen der Movements. Er ist seit 1997 Sannyasin. Chetan ist ausgebildeter Musiker, studierte Violine und \u00fcbte nach dem Studium seinen Beruf als Opers\u00e4nger aus. In den Seminaren bringt er seine besondere Gabe und sein tiefes Verst\u00e4ndnis von Musik und Rhythmik und der Lehre von den Schwingungen mit ein.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amiyo erz\u00e4hlt die Geschichte einer ihrer gr\u00f6\u00dften Lieben &nbsp; Wie hast du die Liebe zu den Movements entdeckt? Im Jahr 1989 bat mich Osho, mir die letzten zehn Minuten des Films \u201eBegegnungen mit bemerkenswerten Menschen\u201c (von Peter Brook und Mme Jeanne De Salzmann) anzusehen und darin die Schl\u00fcsselelemente zu den Gurdjieff-Movements zu finden. 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